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Von manuellen Tests zur Automatisierung: Leitfaden für eine leistungsstarke Qualitätssicherung

Verfasst von François-Xavier Le Gal | 2. September 2025, 08:29:07 Uhr

Die digitale Transformation erfordert immer kürzere Lieferzyklen. Um Schritt zu halten, müssen bewährte Verfahren in der Automatisierung und Qualitätssicherung zu einem strategischen Imperativ geworden, um Ihren Testprozess von A bis Z zu optimieren. Dieser Artikel untersucht, wie dieser Übergang nach allen Regeln der Kunst durchgeführt werden kann.

 

Manuelle Tests vs. automatisierte Tests: Was ist zu beachten?

Der manuelle Ansatz basiert auf einem menschlichen Tester, der direkt mit der Anwendung interagiert. Er bietet eine bemerkenswerte Flexibilität und eine natürliche Verhaltensanalyse, ideal für die Benutzererfahrung. Allerdings ist er durch die Ermüdung des Menschen bei sich wiederholenden Aufgaben und hohen Zeitkosten begrenzt.

Umgekehrt die automatisierten Tests basieren auf programmierten Skripten. Sie verändern die Testdynamik durch ihre Schnelligkeit und systematische Effizienz. Ihr Hauptvorteil liegt in der Ausführung sich wiederholender Kampagnen im Hintergrund, wodurch die Teams für Aufgaben mit höherem Mehrwert frei werden.

 

Was sind die wichtigsten Ziele der Automatisierung?

Die Umstellung auf Automatik hat vor allem zwei wesentliche Vorteile:

  1. Bessere Testabdeckung: Die Nicht-Regressionstests, die manuell sehr zeitaufwendig sind, können nun kontinuierlich durchgeführt werden. So lässt sich sofort überprüfen, ob eine neue Funktion die bestehenden Funktionen beeinträchtigt.
  2. Verkürzte Entwicklungszyklen: In einer agilen Umgebung (Scrum, Kanban) ermöglicht die Automatisierung häufigere Bereitstellungen. Die Integration von Methoden wie TDD oder BDD gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung und erhöhte Zuverlässigkeit bei jeder Iteration.

 

Wie wählt man die Tests aus, die vorrangig automatisiert werden sollen?

Nicht alle Tests sind dafür geeignet. Um einen guten ROI zu gewährleisten, sollten Sie sich an folgenden Kriterien orientieren:

  • Ausführungshäufigkeit: Ein manueller 30-minütiger Test, der 100 Mal pro Jahr durchgeführt wird, entspricht einer Arbeitszeitersparnis von 50 Stunden, wenn er automatisiert wird.
  • Reife des Codes: Stabiler Code erleichtert die Automatisierung. Instabiler Code führt zu anfälligen Skripten, die einen hohen Wartungsaufwand erfordern.

Die 20/80-Regel: Konzentrieren Sie sich auf die 20 % der Tests, die 80 % Ihrer kritischen Risiken abdecken (Kaufprozess, umsatzgenerierende Funktionen).

 

 

Warum sollten Sie die Testpyramide in Ihrer Strategie verwenden?

Eine solide Strategie priorisiert Tests, um Kosten und Geschwindigkeit in Einklang zu bringen. Die Testpyramide definiert drei Ebenen:

  • Die Grundlage: Zahlreiche, schnelle und stabile Unit-Tests.
  • Das Umfeld: Integrationstests.
  • Der Gipfel: Die Tests der Benutzeroberfläche (UI), deren Wartung kostspieliger ist und die das Ganze abrunden.

 

Welche Tools erleichtern den digitalen Wandel?

Die Wahl des Werkzeugs ist ein wesentlicher Hebel. Selenium bleibt eine Referenz für die Umwandlung manueller Aktionen in Skripte. Heute markiert die künstliche Intelligenz einen neuen Meilenstein, indem sie Fehler automatisch erkennt und Szenarien anpasst, wenn sich die Schnittstelle weiterentwickelt. Die Lösungen ohne Programmierung ermöglichen es endlich, die technische Komplexität zu verbergen und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit traditioneller Tools zu erhalten.

 

Mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen?

Automatisierung ist kein Allheilmittel. Bestimmte Tests, wie z. B. explorativen Tests, erfordern eine menschliche Analyse und verlieren ihren Wert, wenn sie in starren Skripten festgeschrieben werden. Darüber hinaus kann die Automatisierung eines instabilen Codes zu einer finanziellen Belastung werden. Es ist entscheidend, die Reife des Teams und die Stabilität des Produkts zu bewerten, bevor man sich festlegt, da ein Rückzieher nach Investitionen in Schulung und Entwicklung besonders kostspielig ist.

 

 

Konkrete Vorteile nach der Einführung

Eine erfolgreiche Implementierung sorgt für mehr Effizienz: sofortige Zeitersparnis (einige Stunden statt mehrerer Tage), nahezu sofortiges Feedback für Entwickler und umfassende funktionale Abdeckung. Die parallele Ausführung in verschiedenen Browsern vervielfacht Ihre Validierungskapazität, ohne dass Sie zusätzliche personelle Ressourcen benötigen.

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